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Die verschiedenen Mwangivölker sind alle Nachkommen einer antiken Zivilisation, die vor vielen Generationen in Zentralgarund lebte und von der man kaum etwas weiß. Überbleibsel dieser Zivilisation gibt es jedoch in Form von Ruinen einst kunstvoll verzierter Tempel und Befestigungsanlagen, die heute von Efeu, Lianen und anderen Dschungelpflanzen überwuchert sind. Jene Ruinen findet man nicht nur im Dschungel des Mwangibeckens, sondern auch auf den einsamen Gipfeln der Trümmerberge.

Warum diese uralten Siedlungen verlassen wurden, ist auch den Mwangi selbst ein Rätsel. Sie alle wissen jedoch von einer seltsamen Anziehungskraft zu berichten, die diese alten Bauwerke auf sie ausüben. Wie die Mwangi damit umgehen, ist nicht bei allen gleich, die meisten meiden die Ruinen, außer vielleicht einige Hexendoktoren und Wahnsinnige, welche sich von ihnen Macht und Inspiration versprechen. Den übrigen Mwangi verursachen die alten Bauten Unbehagen, weswegen sie meist als tabu gelten. Es gibt gar Gerüchte, die besagen, dass das, was in den Ruinen haust, die Mauxi einst dazu brachte, nach Norden über die Grenzberge zu wandern. Die Bekyar haben regelrecht Angst vor den Ruinen und erzählen sich von „finsteren Flügelwesen“, die in mondlosen Nächten aus den verfallenen Bauwerken kommen. Die älteste dieser Ruinenstädte ist Mzali, südlich des Dschungels der Tausend Schreie gelegen, wo ein mumifizierter, kindlicher Prinz namens Walkena einen großen Kult beherrscht, der den Glanz vergangener Zeiten zu neuem Leben erwecken will.

(Quelle: Leseprobe aus Pathfinder Chronicles: Golarion Kampagnenwelt, S. 29)